Der erste Bauabschnitt der neuen, sicheren und direkten Radwegverbindung zwischen dem Kreis Coesfeld und dem Zentrum in Münster ist fertiggestellt.

Diese neuen Radwege sind Teil des Velorouten-Projekts im Münsterland und dienen der Stärkung des Radverkehrs. Deshalb fasse ich in diesem Blogartikel einige Informationen zu den geplanten Velorouten zusammen.

 

 

Velorouten: Was sind das?

Die Velorouten sind ein gemeinsames Projekt der Stadtregion Münster, um die Radwegverbindungen für den Alltagsverkehr attraktiver und sicherer zu machen. Deshalb arbeiten die Stadt Münster und die elf Umlandgemeinden zusammen. Aus dem Kreis Coesfeld sind das Ascheberg, Havixbeck, Nottuln und Senden. Ziel ist es, dass es möglichst vielen Menschen leicht gemacht wird auf das Fahrrad umzusteigen. Insbesondere Berufspendler sollen durch attraktive und sichere Radwege zur Nutzung des Fahrrads bzw. E-Bikes ermutigt werden, Distanzen von bis zu 25 Kilometern bequem zurückzulegen. Dadurch wird ein wichtiger Beitrag zu mehr Klimaschutz geleistet.

Hohe Standards

Für das Veloroutennetz gilt ein einheitlicher Standard. So ist beispielsweise eine Breite von 3 Metern bei neuen Radwegen vorgegeben und eine durchgängige Verbindung ohne Unterbrechungen zu gewährleisten. Ebenso ist eine Bauweise vorgegeben, die Schlaglöcher und Wurzelschäden ausschließt. Der Ausbau des Netzes der Velorouten ist schrittweise geplant, damit bis Ende 2022 auf den wichtigsten Bauabschnitten der Velorouten-Standard erfüllt ist.

Der Kreis als Baulastträger

Der Baulastträger im Straßenbau ist in Deutschland die Behörde, die für die Planung, den Bau, den Betrieb und die Unterhaltung einer Straße zuständig ist. Der Kreis Coesfeld ist als Baulastträger im wesentlichen für die drei Velorouten über “Senden-Albachten”, „Senden-Düesberg” und „Ascheberg-Amelsbüren” zuständig, wobei das Ende einer jeden Veloroute der Promenadenring in Münster ist.

Radweg zwischen Ascheberg und Münster

Im Zuge dieser Route ist der Neubau eines Radwegs an der K39 in mehreren Abschnitten nun begonnen und die ersten Abschnitte sind bereits fertiggestellt. Dieser Radweg ist in dem vom Kreistag beschlossenen aktuellen Radwegebauprogramm enthalten. Eine Anmeldung zum Förderprogramm liegt der Bezirksregierung seit April 2017 vor. Die förderfähigen Kosten betragen rund 1,5 Mio €.
Im Link gibt es mehr Informationen zu den weiteren Bauabschnitten.

Wie geht es weiter?

Im Zuge der Route “Senden-Albachten” ist der Neubau eines Radweges an der K60 in Senden erforderlich. Dieser Radweg ist in dem vom Kreistag beschlossenen aktuellen Radwegebauprogramm enthalten. Deshalb ist eine entsprechende Anmeldung zum Förderprogramm seit April 2017 der Bezirksregierung vorgelegt. Die förderfähigen Kosten betragen rund 770.000 €.

Mehr Informationen zu allen Velorouten im Münsterland gibt es hier im Link.

 

 

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