v.l.n.r.: Nordkirchens Bürgermeister Dietmar Bergmann, SPD-Kreistagsfraktionsvorsitzender Johannes Waldmann, Kreistagsmitglied Tanja Bukelis-Graudenz, Bernd Graudenz (Sachkundiger Bürger der Kreistagsfraktion)v.l.n.r.: Nordkirchens Bürgermeister Dietmar Bergmann, SPD-Kreistagsfraktionsvorsitzender Johannes Waldmann, Kreistagsmitglied Tanja Bukelis-Graudenz, Bernd Graudenz (Sachkundiger Bürger der Kreistagsfraktion)

Mehr Unterstützung vom Bund gefordert
Um über wichtige Themen und Herausforderungen zu sprechen, die auch auf Ebene des Kreises diskutiert werden, besuchten Vertreter der SPD-Kreistagsfraktion Nordkirchens Bürgermeister Dietmar Bergmann. Dabei ging es unter anderem um Investitionen in Bildung, Digitalisierung und Mobilität im ländlichen Raum.

Gerade beim Thema Bildung wünscht sich Bergmann mehr Beteiligung des Bundes. "Wir nehmen als Kommune sehr viel Geld in die Hand um beispielsweise das Ganztagsangebot an Grundschulen zu erweitern. Gerade für kleinere Kommunen ist das eine große Herausforderung", so Nordkirchens Bürgermeister. Förderprogramme müssen insgesamt flexibler und kommunalfreundlicher ausgestaltet werden, etwa durch längere Fristen bei der Verausgabung von Mitteln. Ebenso bei der Digitalisierung müssen Kommunen dauerhaft unterstützt werden, waren sich Bergmann und die Vertreter der Kreistagsfraktion einig. Auch der Kreis könnte hier einen Beitrag leisten, so Kreistags-Fraktionsvorsitzender Johannes Waldmann. Die Errichtung eines kreisweiten kommunalen Zentrums für IT-Support, wie es die SPD im Kreis vorgeschlagen hat, könnte die Städte und Gemeinden im Kreis entlasten.

Personen im Bild (v.l.n.r.): Ludger Mensmann (Mitglied im Ausschuss für Umwelt und Klimaschutz des Kreises Coesfeld), Hermann-Josef Vogt (stellv. Landrat), Stefan Bölte (Geschäftsführer GFC) der den Mitgliedern der SPD-Kreistagsfraktion die Funktion der Biogasaufbereitungsanlage erklärt, sowie Johannes Waldmann (Kreistagsfraktionsvorsitzender)Personen im Bild (v.l.n.r.): Ludger Mensmann (Mitglied im Ausschuss für Umwelt und Klimaschutz des Kreises Coesfeld), Hermann-Josef Vogt (stellv. Landrat), Stefan Bölte (Geschäftsführer GFC) der den Mitgliedern der SPD-Kreistagsfraktion die Funktion der Biogasaufbereitungsanlage erklärt, sowie Johannes Waldmann (Kreistagsfraktionsvorsitzender)Am vergangenen Donnerstag (17.6.) besuchten Mitglieder der SPD-Kreistagsfraktion die Biogasaufbereitungsanalage an der Deponie Coesfeld-Höven. Dabei zeigte ihnen der Geschäftsführer der GFC (Gesellschaft des Kreises Coesfeld zur Förderung regenerativer Energien), Stefan Bölte, die Anlage und stellte die Planungen der GFC vor, am Standort Wasserstoff zu produzieren. Bisher bereitet die Anlage Biogas aus der benachbarten Bioabfallbehandlungsanlage auf, sodass es in das Erdgasnetz eingespeist werden kann. In Zukunft soll aber die Anlage nicht nur dieses klimafreundliche Erdgas produzieren, sondern zusätzlich auch Wasserstoff. Für die Produktion des Wasserstoffes soll dabei ausschließlich erneuerbare Energien aus der Region genutzt werden. Der Wasserstoff kann entweder zur Synthese von Methan in der Anlage verwendet werden oder direkt in das bestehende Erdgasnetz vor Ort eingespeist werden. Bölte erläuterte: "Hier an der Deponie haben wir die optimalen Bedingungen für die Erzeugung von grünem Wasserstoff. Die Infrastruktur inklusive der Anbindung an das überregionale Gasnetz ist bereits vorhanden. Auch die Netzbetreiber haben grünes Licht für das Vorhaben signalisiert." Die SPD-Mitglieder zeigten sich sichtlich beeindruckt von dem Konzept der GFC. Fraktionsvorsitzender Johannes Waldmann: "An vielen Stellen wird heute von Wasserstofftechnologie als Schlüssel zur Klimaneutralität geredet. Der Kreis Coesfeld kann hier konkret zeigen, wie regionale und nachhaltige Produktion von Wasserstoff funktioniert und damit zu einem Vorreiter für klimaneutrales Wirtschaften werden."

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