Die Verlängerung des Lockdowns ist für Familien eine erneut schwere Belastung und stellt diese vor große Herausforderungen.

"Es braucht für Eltern jetzt einen Anspruch auf zusätzlichen und voll bezahlten Urlaub für die Betreuung der Kinder. Der vorliegende Vorschlag der SPD sollte schnellstmöglich umgesetzt werden", fordert Johannes Waldmann, Bewerber um die Bundestagskandidatur und SPD-Fraktionsvorsitzender im Kreistag.

Bereits vor Weihnachten hat Bundesarbeitsminister Hubertus Heil einen entsprechenden Vorschlag gemacht. Dieser wurde von der Union und den Arbeitgebern abgeblockt.

"Wir brauchen einen echten Sonderurlaubsanspruch mit vollem Lohnersatz. Alles andere führt zu extremen Härten in den Familien und dabei brauchen Familien gerade jetzt konkrete Hilfe", so André Stinka, SPD-Unterbezirksvorsitzender und MdL.

Rückendeckung gibt es für den Vorschlag von Seiten der DGB-Gewerkschaften.

"Das Jahr hat gerade begonnen und Familien brauchen jetzt eine klare Perspektive. Die bisherigen Regelungen gehen zu Lasten der Schwächsten und bedeuten gerade für Geringverdiener keinen auskömmlichen Ausgleich. Der örtliche CDU Abgeordnete Henrichmann darf seine Augen vor diesem Missstand nicht verschließen. Blockade von guten Vorschlägen hilft jetzt nicht", so Ortwin Bickhove-Swiderski, DGB-Kreisvorsitzender.

Es müssen kurz- und mittelfristig Veränderungen im Sozialgesetzbuch vorgenommen werden, damit Eltern weitere bezahlte Ansprüche zur Kinderbetreuung erhalten können.

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