Die Schulen in NRW nehmen nach den Herbstferien den Schulbetrieb erneut auf. Allerdings ist dieser Start von der schwarz-gelben Landesregierung nicht ausreichend vorbereitet und berücksichtigt nicht die extrem gestiegenen Infektionszahlen im Land.

"Es ist richtig, dass unsere Kinder wieder in die Schule gehen. Aber es fehlt bis heute ein klares Konzept der Landesregierung, welches den Schulbetrieb während der Corona-Pandemie dauerhaft sichert und dabei die Kinder und Beschäftigten in Schulen ausreichend schützt", kritisiert der Dülmener Landtagsabgeordnete und SPD-Unterbezirksvorsitzende Andre Stinka.
Mittlerweile sind flächendeckend die Inzidenzwerte in die Höhe geschnellt und die Situation ist grundlegend anders als nach den Sommerferien.
"Die Landesregierung hat kein langfristiges Konzept und nur die Maskenpflicht reicht nicht aus, um den Unterricht und die Gesundheit dauerhaft zu gewährleisten. Es braucht mobile Luftfilter, regelmäßige und kostenlose Corona-Tests für alle Beteiligten in den Schulen und verkleinerte Klassen", fordert SPD-Kreistagsmitglied Johannes Waldmann.

Die SPD-Landtagsfraktion hat dazu ein Konzept vorgestellt, welches Unterricht in halbierten Klassen und im rollierenden Schichtsystem vorsieht. So soll jeweils eine Hälfte der Klasse von 8:00-12:00 Uhr und die andere Hälfte von 12:30-16:30 Uhr im Präsenzunterricht beschult werden. "So würden sich Mindestabstände in den Klassenräumen deutlich besser einhalten lassen und ein hoffentlich durchgängiger Präsenzunterricht im Winter gewährleistet", so Stinka.

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