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Intensiver Austausch über sozialen Zusammenhalt.

Senden. Sozialer Zusammenhalt, Solidarität und Sicherheit – darüber diskutierten die Sozialdemokraten am vergangenen Donnerstag im Hotel Niemeyers 1886.

Eingeladen hatte der Ortsverein Senden im Austausch mit dem Unterbezirk der SPD im Kreis Coesfeld nicht nur Parteimitglieder, sondern auch zahlreiche Vertreter aus Vereinen und Organisationen. Zu Beginn dankte der Ortsvereinsvorsitzende Jan-Peter Klingelhöfer den über 30 Anwesenden für ihren gesellschaftlichen Einsatz. Die Idee zur Veranstaltung ergab sich durch ein Treffen beim diesjährigen Karneval der Sendener Narren. Klingelhöfer wurde von Rainer Schmeltzer, der als Prinz Rainer I. mit der Karnevalsgesellschaft aus Werne vor Ort war, an dessen Tisch gebeten. „Karneval verbindet“, so Schmeltzer. Hieraus entwickelte man das Vorhaben, am Beispiel der Grundrente sozialen Zusammenhalt konkret zu diskutieren. André Stinka führte generell in das Thema ein und griff den Dreiklang aus der Einladung heraus. „Man könnte denken: in Senden ist doch alles in Ordnung?“, so Stinka. Aber der tragische Fall eines tot aufgefundenen Mannes in seiner Wohnung zeige, dass es in Senden und dem Kreis Coesfeld auch andere Lebenswelten gebe. Es sei daher wichtig, zu wissen, was die Menschen im Kreis bewege. Er sei dankbar, dass der Ortsverein Senden den Mut habe, dieses Thema anzusprechen und weiterzuverfolgen. Dies schlug den Bogen zu Rainer Schmeltzer, der ausführlich über die Grundrente und Altersversorgung referierte. Er kritisierte vorab fehlende Wohnraumförderung auf Landes- und Bundesebene.

Die Sozialdemokraten diskutierten intensiv über sozialen Zusammenhalt über lokale Grenzen hinweg. Auf dem Bild zu sehen (v.l.n.r.): Monika Verspohl (st. UB-Vorsitzende), Hermann-Josef Vogt (Landratskandidat), Jan-Peter Klingelhöfer (Vorsitzender OV Senden), die beiden Landtagsabgeordneten Rainer Schmeltzer (ehem. Sozialminister in NRW) sowie André Stinka (Vorsitzender SPD Unterbezirk Coesfeld). Foto: SPD Senden

Beim Thema Mobilität stelle sich die Frage, ob der ÖPNV für breite Schichten der Bevölkerung attraktiv sei. Sind Verbindungen und Preise finanzierbar? Das betreffe alle Menschen, vom Kindergarten bis ins Alter. Daher müsse das Auskommen fürs Alter sichergestellt werden. Als zentrale Ergebnisse fordern die Sozialdemokraten aus NRW Richtung Bund vor allem eine Stärkung der Gesetzlichen Rentenversicherung. Zudem die Einführung der Grundrente – ohne Bedürftigkeitsprüfung. Keine Verlängerung der Lebensarbeitszeit. Als Grundlage braucht es dafür gute Bezahlung zur Sicherung des Lebensstandards. In einer abschließenden Diskussion wurde intensiv über Fragen und Anliegen zu den genannten Themen diskutiert. Der Ortsverein Senden möchte die Reihe fortsetzen und nächstes Jahr einen anderen Schwerpunkt setzen.

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