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Gespräch zwischen SPD und DGB:

„Die EU ist für die SPD mehr als eine Wirtschaftsunion. Wir brauchen endlich verbindliche soziale Mindeststandards auf höchstem Niveau, damit nicht nur Unternehmen, sondern auch die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer profitieren“, sagt André Stinka MdL, Vorsitzender der SPD im Kreis Coesfeld.

Bei einer gemeinsamen Sitzung der Vorstände aus SPD und dem DGB im Kreis Coesfeld, am 27. März 2019 in Coesfeld, erklärten alle Beteiligten, dass es bei der Europawahl am 26. Mai darauf ankomme für ein soziales Europa einzutreten und Ungerechtigkeiten für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu beseitigen. Das DGB-Motto zum 1.Mai 2019 lautet darum auch „Europa. Jetzt aber richtig!“. Ein gemeinsames Ziel von DGB und SPD sei es, für einen europäischen Mindestlohn zu kämpfen. Nur so könnten Lohnungerechtigkeiten und Ausbeutung verhindert werden.

Foto: 2. v.r. Ortwin Bickhove-Swiderski, Vorsitzender DGB im Kreis Coesfeld, 4. v.r. André Stinka MdL, Vorsitzender SPD im Kreis Coesfeld.

Im Kreis Coesfeld stellt für beide Seiten die Schaffung von ausreichend Wohnraum zudem eines der drängendsten Probleme dar. Der Mangel an bezahlbaren Wohnungen verschärft aus Sicht der beiden Organisationen den bereits heute schon spürbaren Fachkräftemangel. „Es ist ein Skandal, dass Menschen bei uns keine Arbeit aufnehmen können, weil das Wohnen einfach viel zu teuer ist. Wir benötigen zwingend mehr bezahlbaren Wohnraum. Gleichzeitig müssen wir auch den öffentlich geförderten und sozialen Wohnungsbau ankurbeln, denn der Markt wird es alleine nicht richten! Die SPD im Kreis Coesfeld fordert deshalb eine kreiseigene Wohnungsbaugesellschaft“, verdeutlicht Stinka.

Bestürzt und alarmiert reagierte die SPD auf das Verbot der Stadt Dülmen, den traditionellen Empfang des DGB zum 1. Mai in der Alten Sparkasse abzuhalten. „Diese Entscheidung halten wir für ein fatales politisches Signal. Die SPD im Kreis Coesfeld erklärt sich uneingeschränkt solidarisch mit dem DGB und wird sich dafür stark machen, dass der DGB für Veranstaltungen selbstverständlich öffentliche Gebäude nutzen kann, unabhängig von Wahlkämpfen“ sagt Stinka.

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