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Kulturpolitik: Ein Thema der SPD

Die Kulturpolitik wird in den nächsten Jahren eines der Schwerpunktthemen der SPD sein – darin waren sich die Teilnehmer bei einem Gespräch im Düsseldorfer Landtagsgebäude einig.

„Sowohl in der SPD-Landtagsfraktion als auch im Parteivorstand werden Kultur, Kulturförderung und Kulturelle Bildung eine wichtige Rolle spielen!“ betonten sowohl Marc Herter, MdL, parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Fraktion und stellvertretender Landesvorsitzender der NRW-SPD, als auch Andreas Bialas, MdL, kulturpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion.

„Es geht um die Teilhabe an der Kultur. Die Kultur muss erreichbar sein“, sagte André Stinka, MdL. „Man muss große Anstrengungen unternehmen, damit sowohl in den Städten wie auch in den ländlichen Regionen – wie im Kreis Coesfeld – alle sich an der Kultur beteiligen können – als Aktive wie auch als Nutzer.“ Die finanzielle Erreichbarkeit muss ebenso gesichert werden wie die geografische und die mentale Erreichbarkeit.

„Neben der unmittelbaren Kulturförderung muss ein besonderes Augenmerk auf der Kulturellen Bildung liegen“, sagte Peter Amadeus Schneider, Vorsitzender des SPD-Kulturforums Münsterland. „Das muss schon im Kindesalter beginnen.“ Es sollte diskutiert werden, ob die außerschulische kulturelle Bildung nicht ähnlich unterstützt werden könnte wie die Weiterbildung: Mit dem Weiterbildungsgesetz NRW hat man gute Erfahrungen gemacht.

Die Arbeitsbedingungen der Künstlerinnen und Künstler müssen genau betrachtet werden. „Es kann nicht sein, dass zum Beispiel bildende Künstler, Schauspieler oder Musiklehrer zunehmend in prekäre Lebensverhältnisse geraten. Und das, obwohl viele von ihnen ein mehrjähriges Studium absolviert haben. Langfristig führt das zu einer erheblichen Verarmung der Kulturszene in unserem Staat, da immer weniger Menschen eine künstlerische Berufstätigkeit anstreben.“ Darin waren sich die Gesprächsteilnehmer ebenso einig wie bei der Absicht, auf die Künstlerinnen und Künstler zuzugehen, um das Gespräch zu suchen. „Künstlerinnen und Künstler müssen in der SPD ihre Heimat erkennen können.“ „Deshalb wird der SPD Unterbezirk zu einem offenen Austausch mit Künstlerinnen und Künstlern aus dem Kreis Coesfeld Mitte des Jahres einladen“, so André Stinka.

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